Corp-Treff 2015 – Eifel

Für dieses Jahr haben wir uns einen Ort in der Eifel ausgesucht, den Heidehof. Wir haben ein Apartmenthaus mit sechs Apartments und zusätzlich noch einen Gemeinschaftsraum angemietet. Das Etablissement war nicht auf den Einfall einer technikbegeisterten Horde vorbereitet, so kam es nach dem Aufbauen der Technik zu dem einen oder anderen Auslösen der Sicherung. Aber ein nahe gelegener Baumarkt stellte die nötigen Mittel bereit, diese kleine Unzulänglichkeit zu beheben. Auch das Internet war in diesem Teil der zivilisierten Welt etwas anders als erwartet. Zwar war es Verfügbar über WLAN und die ersten 300 MB für jedes Gerät kostenfrei, doch für eine ausgewachsene Rechnerfarm kam dann doch etwas mehr Verkehr zustande. Vermutlich haben wir mehr Datenverkehr erzeugt als die letzten 5 Jahre zuvor.

Sieht man einmal von den technischen Herausforderungen ab, bot die Unterkunft aber alles was man sich wünscht. Die Apartments waren sehr geräumig, jedes mit eigenem Wohn- und Esszimmer mit Küchenzeile, dazu noch eine Schlafcouch und ein eigenes Bad. Der Gemeinschaftsraum war ausgestattet mit einem Billardtisch, der im Vergleich zu unserem früheren Erlebnis in Lüneburg, neue Herausforderungen bot, was die Spielphysik angeht. Sehr gelegen kam uns auch die Theke mit Kühlschrank, wo die abendliche Versorgung mit Cocktails geregelt wurde.

Unsere Bleibe war nur rund 200 Meter von der belgischen Grenze entfernt und den Freunden guten Essens kommen da natürlich Pommes in den Sinn. Also ein kleiner Ausflug ins Nachbarland und Ausschau gehalten nach einer hübschen Fritteur. Nach einer kurzen Fahrt haben wir einen Parkplatz in einer kleinen Stadt angesteuert und wollten uns zu Fuß weiter umschauen. Auf dem Weg dort hin war uns bisher nichts aufgefallen. Doch keine 100 Meter vom Parkplatz entfernt, Tada, ein einladendes Restaurant. Ab rein und die Qualität der Pommes prüfen. Für visuelle Reize bitte die Bilder betrachten, Prädikat: sehr gut, oder auf Fränkisch: bast scho.

Die anderen Tage haben wir als Selbstversorger zugebracht und uns täglich etwas anderes einfallen lassen, was man auftischen könnte. Ausgiebiges Frühstück früh morgens von zehn bis zwölf, mit Müßiggang durch den Tag hinein in den Abend und das ganze mit Longdrinks ausklingen lassen. Ein erholsamer Aufenthalt, bei dem man wieder das eine oder andere neue Gesicht kennen lernen konnte, das sich sonst hinter einem Avatar verbirgt. Leider mussten wir auf unseren freundlichen Nörgler verzichten, der beruflich verhindert war und damit kamen wir auch nicht in den Genuss von frisch geräucherten Forellen wie letztes Jahr, sehr schade. Am Freitag haben wir dann den großen Grill befeuert und uns mit reichlich Fleisch durch den Abend gefuttert.

Selbst für ein wenig Sehenswürdigkeiten haben die Interessierten noch Zeit gefunden und die Ordensburg Vogelsang besucht. Leider waren weite Teile wegen Renovierung gesperrt, dennoch ein recht imposanter Bau der schon einige Jahre auf dem Buckel hat. Erstaunlich wenn man bedenkt, das die gleiche Zivilisation es nicht mal mehr schafft Gebäude zu bauen ,die nicht nach 10 Jahren eine Sanierung bedürfen. Am Sonntag ist der Aufenthalt auch schon wieder zu Ende, wie immer viel zu früh aber die Arbeitgeber fordern nun mal ihren Tribut. Den fehlenden Fisch hofft eine kleinere Gruppe bei ihrem zweiwöchigen Aufenthalt in Norwegen wieder gut machen zu können.

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